Knock Outs

CHART-ANALYSE
UBS: Bullenmarkt in den USA ist noch nicht am Ende
Der aktuelle Bullenzyklus am US-Aktienmarkt könnte sich nach Auffassung der technischen Analysten der Bank UBS noch bis in das erste Quartal des neuen Jahres erstrecken. » mehr

KO auf meistgeklickte Basiswerte

Steinhoff International Holdings N.V.0,5924,4%CP
Volkswagen AG Vz170,65-0,9%CP
Deutsche Bank AG16,34-0,9%CP
Evotec AG14,5312,2%CP
Commerzbank AG12,660,4%CP
Daimler AG70,21-0,1%CP

KO auf beliebte Basiswerte

DAX Performance13.1420,14%CP
ATX - Austrian Traded Price IndexCP
Apple Inc.145,450,87%CP
Volkswagen AG Vz170,65-0,87%CP
Gold1.247,2CP

KO auf Tops & Flops im DAX

  • Tops
  • Flops
K+S AG20,513,9%CP
E.ON SE9,71,39%CP
RWE AG St.20,790,84%CP
Infineon AG22,830,72%CP
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)66,520,54%CP
Daimler AG70,610,38%CP
HeidelbergCement AG90,10,35%CP

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Über KnockOuts

Knock-Out Zertifikate, auch einfach Knock-Outs genannt, gehören zur Gruppe der Hebelzertifikate und sind eine der riskantesten Anlageformen, weil der Anleger leicht sein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren kann. Je nachdem, ob mit einem Knock-Out Zertifikat auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes gesetzt wird, spricht man von einem Long- bzw. Bull-Zertifikat oder einem Short- bzw. Bear-Zertifikat. Durch den Erwerb eines Knock-Out Zertifikats kann der Anleger überproportional an der Entwicklung des Basiswerts teilhaben, da das Knock-Out Zertifikat die absolute Wertänderung des Basiswerts abbildet, dabei aber deutlich billiger zu erwerben ist als der Basiswert. Dadurch ergibt sich prozentual eine größere Wertänderung des Knock-Out Zertifikates.

Beispielsweise kann der Anleger für 5 Euro ein Long-Zertifikat auf eine Aktie erwerben, die momentan 10 Euro wert ist und damit auf steigende Kurse setzen. Steigt nun der Kurs der Aktie um 1 Euro, steigt auch das Zertifikat um den gleichen Betrag. Da jedoch für das Zertifikat weniger Kapital eingesetzt wurde, beträgt die Wertsteigerung 20 Prozent, während der Basiswert nur um 10 Prozent gestiegen ist.

Neben dieser Chance eines hohen Gewinns besteht bei KO-Zertifikaten jedoch auch das Risiko eines Totalverlustes. Jedes Knock-Out Zertifikat besitzt eine Knock-Out-Barriere. Wenn der Basispreis diese Barriere erreicht, verfällt das Zertifikat wertlos und der Anleger verliert somit sein gesamtes eingesetztes Kapital. Bei dem oben als Beispiel genannten Knock-Out Zertifikat wird diese Knock-Out-Barriere etwa dann ausgelöst, wenn der Preis des Basiswerts auf 7 Euro sinkt. Während Anleger, die direkt in den Basiswert investiert sind, in diesem Fall nur einen dreißigprozentigen Kursrückgang verbuchen müssen, wird das KO-Zertifikat wertlos. Anleger, die über das Knock-Out Produkt in den Basiswert investiert haben, verlieren also ihren gesamten Einsatz von hier beispielsweise 5 Euro.

Die Knock-Out Barriere wird bei Long-Zertifikaten immer dann ausgelöst, wenn der Kurs des Basiswertes eine bestimmte Schwelle unterschreitet, und bei Short-Zertifikaten, wenn der Basiswert eine festgelegte Schwelle überschreitet. Für weniger risikofreudige Anleger, gibt es auch Knock-Out Zertifikate, die eine eingebaute Stop-Loss-Schwelle besitzen. Hier wird das Zertifikat nicht völlig wertlos, wenn der Basiswert die festgelegte Schwelle erreicht, sondern der Anleger bekommt einen festen Restbetrag ausgezahlt. Ein weiterer Handel des Zertifikates ist in jedem Fall nicht möglich, da das Zertifikat mit Erreichen der Stop-Loss-Schwelle oder der Knock-Out Barriere immer sofort ausgeführt wird.

Zum Weiterlesen: Zertifikate handeln - Einführung in den Zertifikate-Handel